LETZTE NACHRICHTEN
Wenn dein Hund gehen muss…………..
Freitag, 5.November 2021
Wenig Neuigkeiten
Samstag, 9.Oktober 2021
Jetzt sind es schon vier Wochen her, seitdem Claudia von unserem neuen Rudelmitglied geschrieben hat.
Über Pekki gibt es nicht viel zu berichten, nur positives.
Sie ist niedlich, hört gut, ist von Anfang an stubenrein, spielt mit allen unserer Hunde und verträgt sich auch mit ihnen, obwohl sie sehr lästig sein kann. In ihrem Spieltrieb lässt sie sich auch nicht von Bobby abschrecken, der immer wieder versucht, diesem zu entgehen und sie sogar dabei anknurrt. Nein, das macht ihr nichts aus. Das gehört für sie zum Spiel.
Pekki hatte an den Hinterpfoten jeweils eine Wolfskralle, die nicht mit den Knochen der Beine verbunden war. Es bestand also die Gefahr, dass Pekki mit diesen Krallen sich in Teppichschlingen verfängt. Gut, wir haben keine Teppiche in dem Bereich, wo Pekki lebt und spielt. In zwei Räumen sind allerdings Teppich, aber Kurzflorteppiche.
Die Krallen wurden vor zwei Wochen durch einen Tierarzt entfernt und die Beinchen an den Stellen getapt. Jetzt am Freitag sollte die kleinen Nähte entfernt werden. Wir aber stellten fest, dass Pekki sie schon selbst abgeknabbert hat.
So wird der Tierarzt unsere drei anderen Hunde nur am Montag noch einmal gegen Tollwut impfen. Pekki ist ja geimpft.
Ein neuer Hund – Pekkine Maria ☺
Sonntag, 12.September 2021
Seit dem 25. August 2021 zählt ein neues Mitglied zu unserem Hunderudel: Pekkine Maria – Rufname Pekki, 5 Monate alt:
Falls jemand den unschönen Gedanken haben sollte, dass wir Yanna „ersetzt“ haben: Dass Pekki zu uns kommt, stand schon lange vor Yannas Tod fest und wir haben inständig gehofft, dass die beiden sich noch kennenlernen dürfen. Leider ließ Yannas Schlaganfall diese Hoffnung platzen.
Pekki? Pekkine Maria? Was denn nun? Dazu muss ich etwas ausholen: Klaus hatte ja in früheren Jahren das große Vergnügen Wüstenfüchse, Fenneks, in ihrer ursprünglichen Heimat, der Sahara, beobachten zu dürfen und ihm ist es ja sogar geglückt, den Tieren hier in Deutschland ein so tolles Zuhause zu bieten, dass sie Nachwuchs bekamen.
Einer der ersten Füchse hatte den Namen Pekka (das ist der kleine Fuchs, der als Avatar auf unserer Homepage zu sehen ist). Pekka und eine der Wüstenfuchsdamen hatten Nachwuchs. Ein kleiner Welpe, ein Mädchen, bekam als Hommage an ihren Vater den Namen Pekkine. Wer auf die Idee kam, Maria an Pekkine zu hängen, ist nicht mehr nachvollziehbar. Nachdem wir von Tanja vom ACT, dieses Foto
bekamen, meinte Klaus (und auch schon Tanja vorher): „Die sieht ja aus wie ein kleiner Wüstenfuchs!“
Damit war Pekkis Schicksal besiegelt 😀 Sie würde zu uns kommen. Nach einem Namen (siehe oben) brauchten wir nicht lange suchen ☺
Woher Pekki ursprünglich kommt, lässt sich nur vermuten. Natürlich auf Thassos geboren, ja. Aber wo, bei wem und wer sie als winzigen Welpen in den Bergen von Thassos im Nirgendwo „entsorgt“ hat, ist unbekannt. Gute Erfahrungen hat sie wohl nicht mit Menschen gemacht. Bei Tanja, wo sie liebevoll aufgepäppelt wurde, war sie in der ersten Zeit sehr scheu und ängstlich. Sie brauchte ihre Zeit um zu erkennen, dass Menschen ihr nichts Böses wollen.
Tanja fand für den 25. August 2021 eine Flugpatin (Danke Dir nochmal dafür, liebe Elke ♥) Aufgrund ihrer immer noch sehr kleinen Größe durfte Pekki in einer Transporttasche im Fluggastraum mitfliegen.
Zuhause angekommen, bekam sie erst einmal ein Halsband mit Glöckchen (dank den leckeren Li***-Osterhasen haben wir immer welche im Haus 😉 ), damit wir hörten, wo Pekki sich gerade aufhält. Zu sehen war sie nämlich erst einmal nicht. Dank der dichten Büsche im Garten und viel Platz unter dem Sofa war sie „unsichtbar“.
Aber Hunger und leckeres Futter sowie ihre Neugier ließen sie dann doch vorsichtig schauen, wie und wo sie nun wohnen sollte 😀
Die freundliche Ignoranz der anderen vierbeinigen Familienmitglieder wurde sehr schnell durch Pekkis ausgesprochen freundliche Penetranz untergraben und schwupp…gehörte sie zum Rudel ♥
Kalo Taxidi, liebe Yanna ♥ 23.02.2004 – 10.08.2021
Mittwoch, 11.August 2021
Nach dem sich Klaus‘ Tochter 2004 eigentlich einen anderen Hund bei Susan von FOS auf Thassos, einen sehr großen weißen Schäferhund, der sie bei der Begrüßung gleich umrannte, ausgesucht hatte, konnten ihre Eltern sie doch von einem anderen Hund (den die Beiden aussuchten 😉 ) überzeugen: Klein-Yanna, die sich prompt weigerte, den Weg von der Auffangstation ins Dorf auf eigenen Beinen zu laufen und damit den ersten Erfolg in ihrem Leben erringen konnte: Man, genauer gesagt Susan, die Leiterin von FOS, hat sie hinuntergetragen ☺
Ihre Sturheit begleitete Yanna ihr ganzes Leben. Ob beim Mitlaufen am Rad, wenn sie sich in den Kopf setzte, die drei Grashalme links um die Ecke genauer beschnüffeln zu müssen und mich damit mehr als einmal von einem eleganten Sprung vom Fahrrad „überzeugen“ konnte oder jede Art von Wasseransammlung zum Abkühlen genutzt wurde…von der schlammstrotzenden Traktorspur bis hin zu grünlich schimmernden Gänseteichen. War eine Liegeflächeicht ihrem Maßstab von Bequemlichkeit entsprechend, wurde solange gekratzt und gekramt, bis es gemütlich erschien ☺
Mäuse hatten während Yannas aktiver Zeit absolut keine Chance im Garten zu überleben. Die Pflanzen, welche über Mäusewohnungen wuchsen, allerdings auch nicht. Yanna sorgte über sehr viele Jahre dafür , dass wir nie einen Aufsitzmäher kaufen wollten. Hätte dieser doch Achsbruch erlitten, wenn er in eines der zahlreichen, zum Teil sehr tiefen Löcher und Gräben unserer Jägerin geraten wäre. Erfolgreich brachte sie die Kunst der Mäusejagd allen anderen unserer Hunde bei. Ylva war ihr bester Lehrling und ist es bis heute geblieben. Zu unserem Glück brachte Yanna dem anderen Hundevolk nicht auch noch bei, wie man Maschendrahtzaun zerlegt, um alleine auf Tour zu gehen.
Zu den zahlreichen vermittelten Hunden war sie immer ausgesprochen freundlich, teilte oft genug ihren Korb mit ihnen, aber mit zunehmenden Alter wollte sie ihre Ruhe vor diesem Gewusel haben und so wie die braunen Haare in ihrem Gesicht verblassten, wurde sie ruhiger. Im Januar 2018 dachten wir bereits einmal, dass ihre Zeit gekommen sei. Yannas Sturheit und ihr unbändiger Lebenswille (mit Unterstützung von Schmerzmitteln und Cortisontherapie) schenkten ihr allerdings noch weitere fast 3 1/2 Jahre.
Yanna weigerte sich die letzten 2 1/2 Jahre nachts bei uns im Wohnhaus zu schlafen. Sie genoss es, entscheiden zu dürfen wann sie im Garten herumspazieren wollte. Starkregen und Gewitter waren ihre absoluten Wetterfavoriten, seit ihr das Besuchen von Pfützen und diversen anderen Gewässern nicht mehr möglich war.
In ihrer vorletzten Nacht hat wohl ein Schlaganfall (so meine und auch die Vermutung des Tierarztes) dazu geführt, dass sie ihre Hinterbeine nicht mehr kontrollieren konnte. Eine entsprechende Behandlung hätte aufgrund der verstrichenen Zeit leider keinen Erfolg mehr gehabt. Zudem fiel ihr schon Wochen vorher das Essen (trotz Umstellung auf Nassfutter) immer schwerer. Das Gehör und ihr Augenlicht ließen sie zunehmend im Stich und selbst ihr geliebtes Leberwurstbrot konnte sie nicht mehr erschnüffeln.
Ihre letzten Stunden (wir waren um 18.15 Uhr mit dem Tierarzt verabredet) verbrachte sie entspannt in der Sonne (und auch im kurzen Regenschauer) unter unserem alten Mirabellenbaum liegend:
Um kurz nach 18.30 Uhr machte sie sich auf den Weg über die Regenbogenbrücke. Klaus und ich waren bis zum letzten Atemzug bei ihr.
Abby – die Lebensretterin ☺
Dienstag, 3.August 2021
Dieser Text erreichte mich vor ein paar Wochen:
„Hallo ihr Lieben, melde mich aus Morsbach und hoffe, es geht euch gut. Abby ist ein fantastischer Hund und inzwischen 11 Jahre alt. Anfang des Jahres schnupperte sie immer auffällig an Rolands Bauch und ich machte mir Sorgen. Ein Arztbesuch ergab im März Darmkrebs im Anfangsstadium. Roland ist inzwischen operiert und es ist alles okay. Keine Nachbehandlung, wurde alles entfernt. Abby hat ihm das Leben gerettet! Super toller Hund. Liebe Grüße Lisa und Roland“
Abby? Wer ist Abby, werdet ihr, werden Sie sicherlich fragen. Abby, damals hieß sie noch Curly Sue, kam im Juni 2010 von Thassos nach Deutschland, um mit Klaus‘ Hilfe ein endgültiges Zuhause zu finden. Abby wurde damals auf Thassos von Tierschützern gerettet, nachdem man sie und 10 (!) weitere Welpen in einer Plastiktüte wie Müll ‚entsorgt‘ hat.
Tja, nach vier Jahren verlor Abby leider aber ihr Zuhause. Mit der vorgeschobenen Allergie des kleinen Sohnes brachte man Abby im Mai 2014 zu uns zurück. Vorgeschoben? Ja, weil sich herausstellte, dass Abby an einer üblen und sehr schmerzhaften Mittelohrentzündung und einem extremen Befall von Ohrmilben litt und ihre ‚Familie‘ die Behandlungskosten sparen wollte, indem man sich ihrer entledigte.
Abby saß noch stundenlang am gleichen Fleck und behielt das Tor im Auge, aus dem ihr Frauchen verschwunden war. Irgendwann gab sie resigniert auf, weinte und jammerte in der darauffolgenden Nacht.
Abbys Glück im Unglück war jedoch, dass man bei sehr lieben Menschen vom 16 Jahre alten vierbeinigen Weggefährten Abschied nehmen musste. Lisa und Roland. Zufällig kam bei einem Besuch bei den Beiden das Gespräch auf Abby, die uns zurückgegeben wurde. Man würde sich doch gerne mal „beschnuppern“ ☺ Aus dem Beschnuppern wurde Liebe auf den ersten Blick, Abby eroberte die Herzen der Beiden im Sturm:
Demnächst gibt es auch noch neuere Bilder vom „schönsten Hund in Morsbach“ ☺ Eigentlich sollte ich die schon bekommen, nachdem Abby beim Hundefriseur war. Der Friseurtermin musste jedoch verschoben werden, weil eine Behandlung ihrer Ohren anstand. Leider eine Langzeitfolge der starken und lange unbehandelten Mittelohrentzündung. Da wollte man ihr den Besuch beim Friseur erst einmal ersparen. Sobald ich die Bilder habe, werden sie hier zu sehen sein.
Abby, nicht nur Deine Familie ist stolz auf Dich, sondern wir auch ♥♥♥
Ochsenzungen, Marder und Maran
Dienstag, 6.Juli 2021
In den nächsten 4-5 Wochen wird es hier wieder zwei interessante Berichte geben.
Da ist erst einmal die Thassos-Hündin Abby, die ihrem Herrchen das Leben gerettet hat. Wirklich! Echt! Sie wurde 2010 vermittelt, fand aber erst 2014 ihr richtiges Zuhause.
Und dann ist da ein winziges Häufchen Elend, das Tanja da im Moment auf Thassos versorgt. Was daraus wird, warten Sie’s ab.
Aktuell haben wir ein Problem mit einer Pflanze, die Gemeine Ochsenzunge genannt wird. Sie hat lange grüne Blätter, die wohl an Ochsenzungen erinnern. Die Blüten sind winzig blau und man denkt an Vergissmeinnicht. Diese Pflanzen, die zu den Lieblingen von Bienen und Hummeln gehören, haben sich in den letzten 15 Jahren explosionsartig vermehrt. Sie werden 30 bis 70 cm hoch. In Einzelfällen auch schon einmal einen Meter. Da jede Pflanze etwa 60 bis 100 winzige Blüten trägt, vermehrt sie sich unweigerlich in jeder Umgebung. Dazu kommt auch noch eine Vermehrung über die Pfahlwurzeln, die eine Länge von 1.20 m erreichen können.
Eingeschleppt wurde sie durch andere Stauden, die wir von einem Gärtner erhielten. Zuerst fanden wir sie ja noch niedlich, aber jetzt haben wir das Gefühl, dass sie das gesamte Grundstück (3420 qm) erobern wollen.
Ich hatte begonnen, sie mit einem Wurzelstecher auszugraben, aber das gelang mir nur bei jungen Pflanzen. Die Wurzeln der älteren Pflanzen brachen natürlich ab.
Jetzt versuchen wir sie mit dem Rasenmäher platt zu machen, was sehr schwierig ist, weil die Stängel sehr zäh und biegsam sind.
Im Frühjahr müssen wir die Blüten, die sich wieder bilden werden, abschneiden und entsorgen. Wir hoffen, so der Ausbreitung im Laufe der nächsten Jahre Herr zu werden.
Da unsere Hühnerschar in den letzten zwei Jahren auf 13 Hühner geschrumpft war, wollten wir für Nachwuchs sorgen und entschieden uns für fünf Maran-Hennen, die jemand preiswert anbot. Sie waren 16 Wochen alt und hätten vier Wochen später wohl die ersten dunkelbraunen Eier gelegt. Nicht nur die Farbe der Eier ist bei dieser Rasse so interessant, sondern auch die Größe der Eier.
Anstatt sie zuerst ins Hühnerhaus zu setzen, ließen wir sie direkt in unserem relativ großen Gehege frei laufen. Sie verschwanden sofort in den Büschen und wir sahen sie kaum. Auch gingen sie nachts nicht zu dem Schlafplätzen im Hühnerhaus. Macht nichts, dachte ich, das dauert halt ein bisschen.
Ich erinnerte mich da an unsere Modernen Englischen Kämpfer, eine winzige Rasse, die keinen Kampftrieb mehr besitzen. Jeden Abend brachten wir sie als menschliche Taxen ins Hühnerhaus. Sie gingen zum Verrecken nicht selbst hinein, obwohl sie mit den anderen Hühnern tagsüber zusammen waren. Claudia hatte dann nach Monaten die Idee, ein kleines Hühnerhaus für die beiden Hühnchen extra anzuschaffen. Gesagt – getan! Am Nachmittag aufgestellt und……….abends spazierten sie mit den anderen Hühnern ins große Hühnerhaus.
Aber zurück zu den Maran. Nach einer Woche suchte ich sie mal wieder im Gehege, aber fand sie nicht. Unbegreiflich! Ich holte Claudia und wir suchten zusammen. Doch sie blieben verschwunden.
Dann sahen wir Spuren am Holzschuppen im Hühnergehege und ein paar einzelne Federn. Zwischen der Rückwand des Holschuppen und dem Zaun sahen wir dann zwei Kadaver liegen. Der Abstand zwischen Zaun und Wand beträgt gerade 10 cm und ist durch Draht abgesperrt. Marder! Es muss ein Marder gewesen sein.
Aber wie ist er hereingekommen?
Die Abstände der Maschen im Maschendrahtzaun betragen 4 cm und das ganze Gehege ist übernetzt. Vielleicht kommt ein schlanker Marder durch das Netz über dem Gehege, aber doch nicht zusammen mit einem größeren Huhn. Wir wissen es nicht, aber jetzt sperren wir die Hühner in der nächsten Zeit wieder ein.
Wahrscheinlich hat Frau Marder im Moment auch Junge und so kam Vater Marder auf die Idee, unsere Hühner zu besuchen und als Proviant zu sichern. Einfach für ihn, da sich die Maran ja nachts draußen präsentierten, anstatt den Stall aufzusuchen.
Ärgerlich und zugleich traurig!
Noch einmal das Thema ABSCHIED
Freitag, 18.Juni 2021
Clio
Donnerstag, 6.Mai 2021
Im Jahr 2004 hatten wir Yanna als Welpen von Thassos mitgebracht. Ostern 2006 waren wir wieder auf der Insel und mussten feststellen, dass sich die Anzahl der Hunde in der Auffangstation von Suzanne fast verdoppelt hatte. Nach einem längeren Gespräch schlug Suzanne vor, wir sollten doch einfach pro Person einen Welpen mitnehmen, um ihn in Deutschland zu vermitteln. Einen Versuch war es wert. Im ungünstigsten Fall hätten wir mit Yanna vier Hunde zu Hause.
Wir nahmen zwei Wochen später Elena, Clio und Daisy mit. Alle gechipt und mit den nötigen Impfungen versehen.
Die niedliche Elena wurde sofort vermittelt, wurde aber eine Woche später von einer weinenden Besitzerin zurückgebracht. Ihr Mann hatte sie verlassen und hatte wohl geglaubt, mit einem Welpen den Trennungsschmerz seiner Frau zu lindern.
Nach der Vermittlung von Elena wurde einen Tag später Clio vermittelt. Clio war mein absoluter Liebling unter den drei Welpen. Für mich hieß sie immer nur das „Teufelchen“. Die Schnauze, die Zottelohren, die wachen Augen………..ich mochte die Hündin.
Glücklicherweise fand Clio sofort die passende Familie und für mich war es besonders schön, dass der Kontakt zu dieser Familie nie abriss.
Heute, am 5. Mai 2021, bekam ich die traurige Nachricht, dass Clio am 27. April über die Regenbogenbrücke gegangen ist.
Ja, auch ich bin traurig. Clio gehörte zu den Hunden, an die ich immer wieder mal dachte. Obwohl sie doch nur nur ein paar Tage bei mir war, gehört sie zu den Hunden, die ich nie vergessen werde.
Sie werden jetzt einwenden, das liege daran, dass sie zu den drei Hunden gehört, die ich als Erste vermittelt habe. Jein! An Elena z.B. denke ich fast gar nicht und an Daisy denke ich nur deshalb des Öfteren, weil ich den Besitzern versichert hatte, dass Daisy nur mittelgroß würde. Dabei ist sie ein super Brocken geworden, der zur Begeisterung seiner Besitzer auch noch permanent haart.
Aber an Clio hing immer mein Herz.
Hier die Mail von Clios Besitzern:
Hallo, Klaus,
hoffe, dass bei euch soweit alles in Ordnung ist. Habe auf der Seite Yanna gesehen mit ihren 17 Jahren. Leider habe ich eine schlechte Nachricht. Clio ist am 27.4. über die Regenbogenbrücke gegangen. Das schmerzt heute noch. Sie war 15 Jahre jetzt bei uns und wäre im Oktober 16 geworden. Es ging leider nicht mehr. Der Kopf wollte noch, aber der Körper nicht mehr. Aber das, was uns aufrecht hält, ist, dass sie eine schöne Zeit bei uns verbringen durfte und darüber bin ich froh..
Charlie der Australien ist auch noch am trauern.
Danke nochmal, dass wir bei euch so einen tollen Hund gefunden haben.
Passt auf euch auf. Wir hören voneinander.
LG Familie B.
Neues von der Insel
Mittwoch, 21.April 2021
Hatte die Verwaltung der Insel Thassos früher so gut wie nichts für die frei lebenden Hunde und Katzen auf Thassos getan, so scheint sich jetzt doch etwas zu verändern. Früher wurden die Tierschutzinitiativen von Nicht Griechischen Mitbürgern misstrauisch beäugt, ja, ihnen sogar eher Knüppel zwischen die Beine geworfen. Aber das Verhalten vieler Griechen auf der Insel hat sich inzwischen verändert. Nein, ich stimme jetzt kein Klagelied über das Verhalten der Inselbewohner vor 45 Jahren an. Ja, so früh besuchte ich die Insel bereits. Bis zum Jahr 2012 sogar regelmäßig. Aber da bin ich schon lieber zu Ostern und Ende September da gewesen. Doch der Bauboom und der Tourismus ist auch an Thassos nicht vorbei gezogen und so ist der magische Reiz der Insel für mich schon längst Legende.
So überraschte mich tatsächlich die Nachricht, dass von der Inselverwaltung Futterstellen für streunende Katzen aufgestellt wurden. Katzen, die in der Touristensaison von diesen ausgiebig gefüttert werden, sich vermehren und dann im Winter hungern, wenn keine Touristen auf der Insel sind.
Die Kastrationsbemühungen der Tierschutzinintiativen sind da wie der Kampf gegen Windmühlenflügel.
Die Zahl der streunenden Hunde hat man ganz gut in den Griff bekommen, aber die Katzen bleiben das ganz große Problem. Wenn es also jetzt diese Fütterungsstellen gibt, können auch die Katzen besser eingefangen und kastriert werden – von wem auch immer!
Ein Hilferuf
Donnerstag, 1.April 2021
Diese Mail erhielt ich heute! Sie richtet sich in erster Linie an Menschen, die auf Thassos Urlaub machen, weil der Ort Chrysoupoli gegenüber von Thassos auf dem Festland liegt.
Guten Abend
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